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Vatikanzeitung: Anti-Baby-Pille macht Männer unfruchtbar |
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Montag, 05. Januar 2009 |
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Rom. (dpa) Die Anti-Baby-Pille hat nach Ansicht der
Vatikanzeitung "Osservatore Romano" desaströse Auswirkungen auf die
Umwelt und die männliche Fortpflanzungsfähigkeit.
Die seit Jahrzehnten durch die Ausscheidungen von Frauen in Umlauf
gebrachten "Tonnen von Hormonen" provozierten nicht nur
Umweltzerstörung, sondern seien auch als ein wichtiger Grund für die
zunehmende Sterilität bei Männern in der westlichen Welt anzusehen,
zitierten italienische Medien am Sonntag einen Artikel des "Osservatore
Romano".
"Wir haben ausreichend Datenmaterial, um behaupten zu können, dass ein
entscheidender Grund für die abnehmende Spermienzahl bei Männern die
Umweltverschmutzung durch Ausscheidungsprodukte der Pille ist", meint
der Verfasser des Artikels, Pedro José Mario Simon Castellvi, Präsident
des Internationalen Verbands der katholischen Medizinervereinigungen.
Mit der Enzyklika "Humanae Vitae" bekräftigte die katholische Kirche
bereits im Sommer 1968 das Verbot von Verhütungsmitteln für Christen.
In dem Lehrschreiben "Über die rechte Ordnung der Weitergabe des
menschlichen Lebens" lehnte Papst Paul VI. jegliche Art künstlicher
Geburtenregelung ab.
"Liebende Vereinigung und Fortpflanzung" seien unlösbar miteinander
verbunden, heißt es als Begründung. Auch Papst Benedikt XVI. hatte am
40. Jahrestag der Veröffentlichung der Enzyklika und zuletzt in seiner
Neujahrsbotschaft die Ablehnung der Verhütung durch die katholische
Kirche noch einmal bekräftigt.
Amen!
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Nach Autobranche will auch US-Pornoindustrie Hilfen vom Staat |
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Donnerstag, 08. Januar 2009 |
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Washington. (dpa) Nach Banken und Autofirmen fordert jetzt auch die US-Pornoindustrie staatliche Finanzhilfen.
Wie der TV-Sender CNN berichtete, wollen Larry Flynt, Herausgeber des
"Hustler"-Pornomagazins, und der Chef der Firma "Girls Go Wild", Joe
Francis, den Kongress um Finanzspritzen von fünf Milliarden Dollar
(etwa 3,7 Milliarden Dollar) für die Branche bitten.
"Es ist Zeit für den Kongress, den sexuellen Appetit Amerikas wieder
aufzufrischen. Der einzige Weg dahin ist die Unterstützung der
Pornoindustrie - und zwar rasch", meinte Flynt.
Alle möglichen Unternehmen ersuchten um Geld, zitierte CNN Flynts
Sprecher Owen Moogan. Die Pornoindustrie sei genauso von der
Wirtschaftskrise betroffen wie alle anderen Branchen. Daher solle die
Regierung in Washington "aktiv das Überleben und das Wachstum der
(Porno-) Industrie unterstützen."
Zugleich räumten Flynt und Francis ein, dass ihre Branche nicht
finanziell gefährdet sei - es gehe vielmehr um das "Bedürfnis einer
Nation". Angesichts der Wirtschaftskrise seien die Amerikaner zu
depressiv, um sexuell aktiv zu sein, erläuterte Flynt.
Ich sag's ja immer, die spinnen die Amis....
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